1. Ausbildungsjahr
Installations- und Energietechnik
Kundengespräche, Schaltzeichen, Arbeitsplanung, Sicherheitsregeln, Betriebsmittel und Installationsmaterial, Installationsschaltungen, Leiterwiderstand, Spannungsfall, Leitungskennzeichnung, Leitungsschutz, Verlegetechniken, Inbetriebnahme
Steuerungstechnik
Blockschaltbild, Wirkungskette, Relais und Schütz, Spule, magnetisches Feld, Grundschaltungen der Schütztechnik, Logische Grundverknüpfungen, Programmierbare Kleinsteuerung, Normgerechte Schaltungsbezeichnung
IT-Systeme
Hardwarekomponenten, PC-Konfiguration, Standardsoftware, Funktionseinheiten der DV, Umgang mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware, Grundlagen der Netzwerktechnik, Datensicherung, Datenschutz
2. Ausbildungsjahr
Installations- und Energietechnik
Kraftwerke, Dezentrale Energieversorgung, Spannungsebenen, Verteilungsanlagen, Grundgrößen des Wechselstromes, Grundgrößen des Drehstromes,
Netzsysteme: TT-, TN- und IT-Netz, Schutzmaßnahmen nach VDE 0100 Teil 410, Schutzeinrichtungen: Leitungsschutzschalter (MCB), RCD, Schutzklassen, Schutzarten Schutzmaßnahmenprüfung nach DIN VDE 0100-600, Mess- und Prüfmittel für Schutzmaßnahmen
Steuerungstechnik
Grundlagen der Anlagensicherheit im Hinblick auf Soft- und Hardware,
Komponenten der Steuerungs- und Regelungstechnik, Programmierbare Kleinsteuerungen: Funktionen, Programmiermethoden (FUP und/oder KOP), Parametrierung, Speicherprogrammierbare Steuerungen: Komponenten , Schnittstellen, Programmiermethoden (FUP, KOP, AWL), Programmieralgorithmen, Programmier- und Simulationssoftware, Diagnosesysteme, Gebäudesystemtechnik: Bussysteme und deren spezifische Einsatzgebiete, Bussysteme im Überblick, Signal- und Datenübertragungssysteme, Buskonzept (Technik der Datenübertragung auf dem Bus), Sensoren und Aktoren, Busteilnehmer (Aktoren, Sensoren), Projektierungssoftware, Teilnehmeradressierung, Kostengegenüberstellungen: Materialkosten, Lohnkosten für Verdrahtung und Programmierung der Anlagen, Folgekosten (Wartung, Änderungen), Bussystem zu konventioneller Verdrahtung (Flexibilität)
3. u. 4. Ausbildungsjahr
Installations- und Energietechnik
Verteilernetzformen: Strahlennetz, Ringnetz, Maschennetz, Aufbau und Schaltgruppen von Drehstromtransformatoren, Schaltgeräte: Schaltvermögen Schutzart, Umgebungstemperatur, Schalterarten, Vorschriften für Schalthandlungen und das Errichten von Energieeinspeisungssystemen, Hauptstromversorgung: Hausanschlusskasten, Hauptverteiler, Zähler, Hauptleitung, RCD, Leitungsschutzschalter (MCB), Isolationsüberwachung,
Stromkreise der Elektroinstallation, Verlegearten, Schutzmaßnahmen in besonderen Räumen, Potenzialausgleich, örtlicher zusätzlicher Potenzialausgleich, Schutzleitungssystem, Fotovoltaik, Wechselrichter, Kraft-Wärme-Kopplung, Brennstoffzelle, Unterbrechungs- und störungsfreie Stromversorgung: Betriebszustände, Unterscheidung nach der Unterbrechungszeit, DIN 0100 Teil 560, TAB sowie gesetzliche Regelungen beachten, Kompensation: Einzelkompensation, Gruppenkompensation, Zentralkompensation
Kommunikationstechnik
Sprechanlage im Wohnbau: Installation einer Gegensprechanlage, Erweiterung um eine Videokomponente, Anbindung an eine ISDN-Telefonanlage,
TK-Anlagen im Wohnbau: Anschlussarten (analog, SDN, X-DSL)
Endgeräte: analog, ISDN,
Gefahrenmeldeanlagen im Wohnbau: Sensoren (z. B. Rauchmelder, Bewegungsmelder, Kontaktmelder, Glasbruchmelder), Vorschriften (VDE 0800 u. 0833), Primär- und Sekundärleitungen, Scharfschaltung, 2-Melder-Abhängigkeit, VdS-SicherheitsklassenEinsatz von Gebäudeleittechnik im Zweckbau: Projektierung, Auswahl von Sensoren und Aktoren, Softwareapplikationen, Visualisierung, Einbindung einer Gefahrenmeldeanlage, Kundenberatung unter technischen und ökonomischen Gesichtspunkten, Antennen- und Breitbandkommunikationsanlage: Netztopologien, Kundenberatung unter technischen und ökonomischen Gesichtspunkten, Struktur von Teilnehmeranlagen, Frequenzbereiche, Pegel, Dämpfung, Verstärkung, Antennenarten,
Gebäudetechnik
Die Schülerinnen und Schüler errichten energie- und gebäudetechnische Anlagen oder Anlagenkomponenten, nehmen diese in Betrieb und prüfen Teil- und Gesamtfunktionen. Sie demonstrieren Aufbau und Funktion der Anlagen oder von Anlagenkomponenten.