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Kooperationstag Metallseminare und UniSchule

„Einsatz von KI in der Beruflichen Bildung“

Ende Juni fand an der Berufsschule 1 in Bayreuth der dritte Kooperationstag zwischen der UniSchule und den Metallseminaren Metalltechnik aus Bayreuth und Weiden statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der praxisorientierte Einsatz von Künstlicher Intelligenz im schulischen Alltag.

Nach einem einführenden theoretischen Input durch Moritz Dier, der die wissenschaftlichen Grundlagen darlegte und anschauliche Beispiele vorstellte, arbeiteten Referendare und Referendarinnen der beiden Seminargruppen und Studierende des Masterstudiengangs Berufliche Bildung in gemischten Gruppen an konkreten Anwendungsideen. Ziel war es, KI-Tools so zu entwickeln und zu nutzen, dass sie Lehrkräfte in Planung, Umsetzung und Individualisierung von Unterricht unterstützen sowie den Schülerinnen und Schülern das Lernen mit, über und trotz KI ermöglichen.

Die Gruppen entwickelten unter anderem:

  • KI-generierte Apps für den Unterricht, die Lerninhalte interaktiv aufbereiten.
  • Chatbots und KI-Assistenten, die als Tutor oder Hilfswerkzeuge für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gedacht sind.
  • Konzepte und Prototypen, wie KI bei der Unterrichtsplanung und -differenzierung eingesetzt werden kann.

Moritz Dier sowie die Seminarlehrkräfte Nikolas Grieger und Stefanie Schmidt-Kreutzer zeigten sich von den Ergebnissen überzeugt. Auch die Teilnehmenden bewerteten den Tag als erfolgreich und lehrreich.

Fazit: Ein gewinnbringender Kooperationstag, der praxisnahe Perspektiven für den sinnvollen Einsatz von KI in der Beruflichen Bildung geliefert hat und das erfolgreiche Zusammenwirken von Hochschule und Seminarbildung weiter stärkt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!


 

Exkursion der ITG10v an die Universität Bayreuth

Die Klasse ITG10v besuchte in diesem Schuljahr an vier Terminen – am 10., 12., 17. und 19. Juni – die Universität Bayreuth, um praxisnahe Einblicke in moderne IT-Anwendungen zu gewinnen. Die Workshops fanden im Rahmen des Projekts KMUpedia statt, das vom Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) gefördert wird.

KMUpedia – kurz für „Kompetenzentwicklung in KMU zu Programmierkonzepten für datenintensive Anwendungen" – ist ein gemeinsames Vorhaben der Universität Bayreuth und der Universität Regensburg. Sein Ziel ist der Wissenstransfer von der Hochschule in die Praxis: In Workshops und Netzwerktreffen werden praxisnahe Programmierkonzepte und Werkzeuge für datenintensive Anwendungen vermittelt. Getragen wird das Projekt in Bayreuth vom Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme (Prof. Dr.-Ing. Stefan Jablonski) und dem Fachgebiet Digitales Lehren und Lernen und Didaktik der Informatik (Dr. Matthias Ehmann), in Regensburg vom Lehrstuhl für Prozessbasierte Informationssysteme (Prof. Dr. Stefan Schönig). Von diesen Inhalten konnte auch unsere Klasse profitieren.

In verschiedenen Workshop-Einheiten lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man mit SQL und SQLite eigene Datenbanken plant, erstellt und abfragt. Außerdem erhielten sie eine Einführung in die Programmierung mit Python und setzten einfache Programme sowie Datenanalysen um. Besonders spannend war das Arbeiten mit dem Raspberry Pi: Hier konnten Daten von Sensoren ausgelesen, direkt in einer Datenbank gespeichert und schließlich visualisiert werden.

Ein besonderes Highlight war auch die Einladung zum Mittagessen in die Mensa der Universität, bei dem die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck vom Campusleben gewinnen konnten.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Team der Universitäten Bayreuth und Regensburg, das die Workshops organisiert und die Klasse hervorragend betreut hat. Die Exkursion ermöglichte viele praktische Erfahrungen, die im späteren Berufsleben von großem Nutzen sein werden.


 

Internationale Praxiserfahrungen in Wien – Ein Erasmus+ Projekt

Im Rahmen des Erasmus+ Programms nahmen acht Auszubildende der Berufsschule 1 Bayreuth (1 Fotografin, 1 Kfz-Mechatronikerin und 1 Kfz-Mechatroniker, 2 Fachinformatiker für Systemintegration und 3 Zimmerer) an einer dreiwöchigen Mobilität in Wien teil. Während ihres Aufenthalts absolvierten sie Praktika in passenden Betrieben und konnten dabei wertvolle Einblicke in die österreichische Arbeitswelt gewinnen sowie ihre fachlichen Kompetenzen praxisnah erweitern. Gleichzeitig stärkten sie ihre Selbstständigkeit, interkulturelle Kompetenz und berufssprachlichen Fähigkeiten. Die Organisation und Durchführung wurde maßgeblich durch den Internationalen Fachkräfteaustausch (IFA) Wien unterstützt, der sowohl bei der Vermittlung der Praktikumsplätze als auch bei Unterkunft und Betreuung vor Ort half – hierfür ein herzlicher Dank. Neben den praktischen Erfahrungen nutzten die Teilnehmenden ihre Zeit auch, um die Stadt Wien mit ihren kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Insgesamt leistete die Mobilität einen wichtigen Beitrag zur persönlichen und beruflichen Entwicklung der Teilnehmenden und entspricht in hohem Maße den Zielen von Erasmus+ in der Berufsbildung.

Erfahrungsbericht von Jolina Löhlein (Fotografin XFG11):
Ich durfte mein Auslandspraktikum im Farbraum Wien machen. Es war wirklich eine tolle Erfahrung, mehr in den Bereich von Fine-Art-Prints einzutauchen und neue Kontakte knüpfen zu können. Außerdem war ich bei einem Vortrag des Österreichischen Wirtschaftsverbands über KI bzw. AI-Fusion dabei.
Mir wurde von Anfang an viel Verantwortung übertragen, wie zum Beispiel Filmentwicklungen bei Foto Fayer abzuholen, bei uns zu verpacken und anschließend bei United Camera abzuliefern. Das war auch eine gute Gelegenheit, mehr von Wien zu sehen.
Auch über Farben und neue Lichtsetzungen wurde mir sowohl theoretisch als auch praktisch viel beigebracht. Dadurch, dass mein Chef vor Ort auch an Berufsschulen tätig ist, konnte ich dort Kontakte knüpfen und mehr über den Ablauf hier in Österreich erfahren – ich muss sagen, da gibt es schon einige Unterschiede.
Allgemein kann ich jedem, der die Möglichkeit hat, eine solche Erfahrung machen zu können, nur ans Herz legen, diese Chance zu nutzen.

   


 

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